Zahnarzt - Zahnarztpraxis Zürich


Kariesprophylaxe

Karies ist weltweit eine der häufigsten und am weitesten verbreiteteten Erkrankungen. Mit einer gezielten Kariesprophylaxe kann Karies meist vermieden werden.

 

Auf dieser Seite:
Beschreibung
Risikotest

Beschreibung

Unter der Kariesprophylaxe versteht man verschiedenste Massnahmen, die zur Verhütung von Karies dienen. Unter anderem sind dies:

Bei der Ernährung gilt es besonders auf stark zuckerhaltige Nahrungsmittel zwischen den drei Hauptmahlzeiten zu verzichten. Dies gilt auch für Früchte, wie etwa Bananen oder Äpfel, die viel Fruchtzucker enthalten. Zucker ist die Nahrungsquelle der Karies verursachenden Bakterien. Ohne Zucker keine Karies!

Eine optimale Mundhygiene vermindert das Kariesrisiko durch Verringerung der Keimzahl (Bakterienzahl). Voraussetzung für eine optimale persönliche Mundhygiene sind:

Die Zahnbürste (Handzahnbürste, Kinderzahnbürste, elektrische Zahnbürste) dient der mechanischen Reinigung der Zahnoberfläche. Sie entfernt die Zahnbeläge.

Die Zahnpaste unterstützt einerseits die mechanische Wirkung der Zahnbürste, andererseits enthält sie antibakterielle (gegen Bakterien wirkende) Substanzen, welche zu einer Verminderung der Karies verursachenden Bakterien führen.

Die Zahnseide wirkt ergänzend zur Zahnbürste. Sie dient zur Reinigung der Zahnzwischenräume.

Die Fluoridierung dient der Remineralsierung von demineralisiertem (entkalktem) Schmelz. Entkalkungen sind Vorstufen von Karies. Fluorid ist aber auch im Zusammenhang mit Zahnerosionen wichtig.

Fissurenversiegelungen sind sehr umstritten und kommen eigentlich nur bei Kindern mit tiefen Grübchen und Fissuren zur Anwendung. Mehr zu diesem Thema finden Sie auf unserer Internetseite "Zähne versiegeln".

Auf folgenden Internetseiten finden Sie weiter nützliche Informationen:

Risikotest

Speicheltests ermöglichen eine Bestimmung des individuellen Kariesrisikos. Folgende zwei Testverfahren haben sich dabei bewährt:

Kariesrisiko Mutans Streptokokken Laktobazillen
Kariesrisiko niedrig wenig wenig
erhöhtes Risiko evt. Karies vorhanden wenig viel
erhöhtes Risiko Hygienedefizit viel wenig
hohes Risiko Karies sehr wahrscheinlich viel viel

 

Zusätzlich zu diesen zwei Tests lässt sich auch die Pufferkapazität des Speichels bestimmen. Eine niedrige Pufferkapazität erhöht das Kariesrisiko zusätzlich, da die von den Bakterien gebildete Säure schlecht vom Speichel abgepuffert wird und somit den Zahnschmelz angreift.

Dr. med. dent. Christoph Weber, Schulhausstrasse 1, 8834 Schindellegi, +41 (0)43 888 99 60
Barrierefrei-Webdesign



© webdesign barrierefrei, digital fotograf, suchmaschine
platzierung, suchmaschinen gefunden werden - faes design