Zahnarzt - Zahnarztpraxis Zürich


Ernährung

Die Ernährung ist massgeblich an der Entstehung von Karies beteiligt. Säuren schaden den Zähnen, indem sie den Zahnschmelz aufweichen und unter Umständen zu Zahnerosionen führen.

 

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Beschreibung
Fruchtsäuren
Fruchtzucker
Fragen

Beschreibung

Die Ernährung spielt für die Zahngesundheit eine entscheidende Rolle. Leider haben viele Nahrungsmittel, welche für den Körper äusserst gesund sind, eine negative Auswirkung auf die Zähne. Besonders bei Früchten gilt es, vorsichtig zu sein, denn Früchte enthalten:

in meist hohen Konzentrationen.

Fruchtsäuren
Fruchtsäuren greifen den Zahnschmelz an und weichen diesen auf. Dies führt unter Umständen zu Zahnerosionen.

Fruchtzucker
Fruchtzucker führt zu einem massiven Anstieg des Kariesrisikos, denn der Zucker dient den Karies produzierenden Bakterien als Nährstoff.

Dies soll aber auf keinen Fall bedeuten, dass Sie oder Ihre Kinder gänzlich auf Früchte oder Süsses verzichten sollen. Grundsätzlich sind weder Zucker noch Früchte zu Hauptmahlzeiten ein Problem. Es sollte aber bei den Zwischenmahlzeiten auf Zucker verzichtet werden. Auch der Früchte-Konsum sollte zwischen den Mahlzeiten stark eingeschränkt werden. Am besten verzichten Sie, zu Gunsten von Gemüse wie etwa Karotten, gänzlich auf Früchte zwischen den Hauptmahlzeiten.

Grundsätzlich gilt für eine zahnschonende Ernährung:

Fragen

Ich habe meinen Kindern bis jetzt für die Pausenverpflegung immer Früchte mitgegeben. Diese sind doch gesund, da sie sehr viele Vitamine enthalten, oder?
Es ist schon richtig, dass Früchte viele Vitamine enthalten und somit für den Körper sehr gesund sind. Nun ist es aber so, dass Früchte auch viel Fruchtzucker und Fruchtsäure enthalten. Diese sind für die Zähne sehr schädlich. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen, Früchte auf die Hauptmahlzeiten zu beschränken und für die Pausenverpflegung Gemüse, wie etwa Karotten, mitzugeben.

Wenn Sie trotzdem nicht auf Früchte als Pausenverpflegung verzichten wollen, so geben Sie Ihren Kindern bitte zuckerfreien Kaugummi mit. Dieser puffert durch Anregung der Speichelproduktion die Fruchtsäure ab. Bedenken Sie aber auch, dass jahrelanges regelmässiges Kaugummikauen zu Kiefergelenksproblemen führen kann.

Dr. med. dent. Christoph Weber, Schulhausstrasse 1, 8834 Schindellegi, +41 (0)43 888 99 60
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