Elektrische Zahnbürste
Elektrische Zahnbürsten sind bereits seit 40 Jahren auf dem Markt. In letzter Zeit haben sich vor allem die Ultraschall-Zahnbürsten weiterentwickelt und gelten zurzeit als Optimum bezüglich Reinigungswirkung. Sie sind den Handzahnbürsten in der Regel überlegen.
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Beschreibung
• Oszillierende Zahnbürsten
• Ultraschallzahnbürsten
Fragen
Beschreibung
Die ersten elektrischen Zahnbürsten, die vor rund 40 Jahren auf den Markt kamen, waren Handzahnbürsten unterlegen. Sie galten als neuste Errungenschaft der Technik, wurden jedoch von Zähnärzten nur Personen empfohlen, welche eine gestörte Feinmotorik hatten.
Die Technik hat sich in den letzten 40 Jahren aber massgeblich verändert und weiterentwickelt, so dass elektrische Zahnbürsten der neusten Generation den Handzahnbürsten in der Regel überlegen sind. Grundsätzlich lassen sich elektrische Zahnbürsten in zwei Produktekategorien einteilen:
- Oszillierende (schwingend) elektrische Zahnbürsten
- Ultraschallzahnbürsten
Oszillierende Zahnbürsten
Oszillierende Zahnbürsten habe einen kleinen, runden Bürstenkopf, der es Ihnen erlaubt, auch schwer zugängliche Bereiche zu reinigen. Die Kopfbewegung ist je nach Modell rechts/links oder rechts/links/vor. Typische Vertreter dieser Kategorie sind die
Braun® 3D Excel D oder die
Braun® Plak Control Ultra D. Durch den kleinen Bürstenkopf ist meist mit einem erheblichen zeitlichen Mehraufwand zu rechnen. Zusätzlich ist diese Kategorie -konstruktionsbedingt- nicht ganz einfach zu handhaben. Eine nicht korrekte Handhabung führt in der Regel zu Rezessionen zu Zahnfleischverletzungen. Insbesondere Zahnfleischrückgang (Zahnfleisch-Rezessionen) können dabei ausgelöst werden.
Ultraschallzahnbürsten
Ultraschallzahnbürsten arbeiten, mit Schwingungen von bis zu 30000 pro Minute und übertreffen damit die konventionellen Zahnbürsten um den Faktor zehn. Meist ist der Bürstenkopf relativ gross und schwer zugängliche Bereich können nur mit Mühe gereinigt werden. Die neuste Generation von Ultraschallzahnbürsten hat diesen Nachteil aber korrigiert. Typischer Vertreter dieser neusten Generation ist die Philips® Sonicare Elite 7562. Die Putztechnik ist der von Handzahnbürsten sehr ähnlich, so dass eine falsche Handhabung praktisch ausgeschlossen ist. Zudem werden die Schwingungen bei zu starkem Anpressdruck auf die Zähne unterbrochen, was zusätzlich zur Sicherheit beiträgt. Durch die Schwingungen im Ultraschallbereich wird gegenüber herkömmlichen elektrischen Zahnbürsten und gegenüber Handzahnbürsten eine bessere Reinigungswirkung erzielt. Studien haben gezeigt, dass eine Reinigung und Ausspülung der Zahnfleischtasche bis zwei oder drei Millimeter unter das Zahnfleisch erreicht werden kann.
Wichtige Fragen die es bei Kauf einer elektrischen Zahnbürste zu beachten gilt:
- Schall- oder Ultraschallzahnbürste
- Akku- oder Batteriebetrieb
- Timer ja oder nein
- Erstanschaffungskosten
- Kosten der Ersatzzahnbürste
In unserer Praxis empfehlen wir in der Regel die Ultraschallzahnbürste Sonicare Elite 7551 der Firma Philips®.
Fragen
Elektrische Zahnbürsten sind ziemlich teuer und meist nach einigen Jahren veraltet. Lohnt sich überhaupt die Anschaffung einer elektrischen Zahnbürste?
Elektrische Zahnbürsten sind was Anschaffungskosten und Unterhaltskosten (Ersatzbürstenkopf) angeht erheblich teurer als Handzahnbürsten.
Kunden mit:
- Zahnfleischrezessionen (Zahnfleischrückgang)
- Keilförmigen Defekten
- Schwierigkeiten mit der Handputztechnik
Empfehlen wir trotz Mehrkosten immer eine elektrische Zahnbürste, da die Vorteile die Kosten überwiegen.
Alle übrigen Kunden sollten selbst entscheiden, ob Ihnen die bessere Reinigungswirkung der elektrischen Zahnbürste die Mehrkosten wert sind.
